Gemeinsam länger lernen: Gute Bildung für alle!

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Schüler sollen länger gemeinsam lernen. Bildung soll kostenfrei sein. Jeder soll die Chance auf gute Bildung haben. Das sind die Grundsätze der SPD-Bildungspolitik für NRW. Und das ist auch gut so.

Selbst sonst skeptische und kritische Journalisten kommen zu dem Fazit, das SPD-Konzept sei “abseits der Ideologie eine ziemlich realistische Schulperspektive”. Und weiter: Was die SPD in der Bildung wolle habe “Hand und Fuß”.

Das Konzept im Detail

Das SPD-Modell sieht gemeinsames Lernen aller Kinder für die ersten sechs Jahre vor. Danach gehen die Schülerinnen und Schüler in leistungsgerechte Lerngruppen, z.B. Haupt-, Real- und Gymnasialklassen. Alle unter einem Dach! So sind Wechsel nach oben oder unten leicht möglich. Außerdem lernen sie soziales Verhalten in sehr gemischten Gruppen und nicht nur unter „ihresgleichen“. Im derzeitigen Schulsystem wird dagegen die soziale Spaltung der Gesellschaft zementiert.

Schon jetzt zeigen die immer weiter sinkenden Anmeldezahlen für die Hauptschulen, wie marode das dreigliedrige Schulsystem ist. Der renommierte Dortmunder Schulforscher Dr. Ernst Rösner sagte in einem WDR-Interview im Februar dazu: „Es wird in fünf Jahren vermutlich keine Hauptschule mehr geben.“ Und weiter: „Die Landesregierung ignoriert dieses Problem, sie versucht sich möglicherweise über den Mai zu retten.” Doch keine Regierung komme um eine grundlegende Reform des Schulsystems herum, so Rösner.

Weitere Elemente der geplanten SPD-Bildungspolitik:

  • Mehr Plätze für Unter-Dreijährige
  • individuelle Förderung
  • Recht auf Ganztag – mit Kreativität und Entspannung
  • Abitur nach 12 oder 13 Jahren – der Schüler kann selber wählen
  • Gebührenfreiheit

Die anderen blocken aus purer Ideologie

Was dagegen die Rüttgers-CDU vor hat, wurde im Blog “Wir in NRW” jetzt als “Schulpolitik mit Brett vorm Kopf” bezeichnet. Statt nach Konzepten zu suchen, fahren die Schwarzen eine dumme Angst-Kampagne und verkaufen die Menschen für dumm. “Diese Schule wird geschlossen”, behaupten CDU-Plakate vor vielen Schulen. Dem entgegnen wir: Wenn jetzt schlecht arbeitende Schulen zugunsten eines Systemwechsels umgewandelt werden und unter besseren Bedingungen weiterarbeiten können, ist das ein Gewinn für alle: Schüler, Eltern, Lehrer. Und damit für die Gesellschaft. Selbst CDU-Bürgermeister in anderen Ländern sind stolz auf ihre Gemeinschaftsschulen.

Nur die ewig-Gestrigen um den Ex-Zukunftsminister Rüttgers nehmen all das nicht wahr. Wie lange haben die schon keine Schule mehr von innen gesehen? Diese Truppe ist schlicht ungeeignet, über die Zukunft unserer Kinder zu entscheiden.

Wir von der SPD sagen vor der Wahl genau, was wir wollen. Tarnen, tricksen, täuschen: Das tun die anderen!

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