Steininger-Bludau setzt sich für „ÖPNV-Stiefkind“ Bahnhof Süd ein

Gemeinsam mit den Arbeitskreis Bürgerfreundliche Altstadt macht sich Eva Steininger-Bludau für eine Sanierung des Problem-Bahnhofs Süd stark.

Derzeit gibt es noch viele Handicaps, besonders für Menschen mit Behinderung. Aufzüge fehlen und der Bahnsteig ist viel zu niedrig. Statt des Standards von 76 Zentimetern gibt es nur 38. Eine mobile Rampe gibt es , Fahrgäste müssen sie aber einen Tag vorher bestellen – eine Zumutung.

Zwar gibt es ein Investitionsrahmenprogramm des Landes und ein Beschleunigungsprogramm des Bundes, aber Castrop-Rauxel kommt darin nicht vor. Grund sind die zu geringen Fahrgastzahlen. Unter 1000 am Tag wird ein Bahnhof nicht berücksichtigt.

Auf der Strecke liegt die Emschertalbahn über dieser Zahl, in der Altstadt bei 400 am Tag. “Könnte aber das Doppelte sein”, sagt Bernd Goerke, verkehrspolitischer Sprecher der SPD auf Stadt- und Kreisebene, Mitglied in der Verbandsversammlung des VRR – wenn die baulichen Veränderungen geschaffen würden.

Bis Ende 2015 läuft die Bestellung der Linie durch die Nordwestbahn, der VRR will sie in einem Sauerland-Paket neu ausschreiben. Soll es bis dahin zu Verbesserung kommen müssen Politik und Bürger eng zusammen arbeiten. Eva Steininger-Bludau ist dazu bereit.

Eva Steininger-Bludau mit Bernd Görke, den Bundestagsabgeordneten Frank Schwabe und Michael Groß sowie dem Arbeitskreis Bürgerfreundliche Altstadt

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