Steininger-Bludau für ein inklusives NRW

„Inklusion fängt mit dem Abbau von Barrieren in Köpfen an“, so das Fazit der Veranstaltung „Auf dem Weg in ein inklusives NRW“ in der Forum Gastronomie Castrop-Rauxel.

Eingeladen hatte die örtliche Landtagsabgeordnete Eva Steininger-Bludau im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Fraktion vor Ort“. Der Einladung folgten zahlreiche Vertreter der Wohlfahrtsverbände, der Lebenshilfe, örtlicher Schulen sowie der kommunalen Politik und interessierte Bürger.

Einen Einblick in die Vielschichtigkeit der Thematik gab der Inklusionspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Josef Neumann. „Inklusion bedeutet nicht nur den Besuch von Menschen mit Behinderung in Regelschulen. Inklusion umfasst alle Lebensbereiche und viele Personengruppen. So zum Beispiel auch die Teilhabe älterer Menschen am alltäglichen Leben oder die Integration von Menschen aus anderen Sprach- und Kulturkreisen.“ Gerade in Deutschland sei die öffentliche Diskussion leider noch sehr auf die Inklusion von Schülern beschränkt, so Neumann.

In der anschließenden angeregten Diskussion brachten viele Vertreter der Praxis ihre Erfahrungen, Bedenken und Wünsche für den weiteren Prozess ein. Alle waren sich einig: Inklusion wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten einer der wichtigsten gesellschaftlichen Prozesse sein, der im Dialog mit allen Beteiligten geführt werden muss. Betroffene müssen zu Beteiligten werden.

Eva Steininger-Bludau zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung höchst zufrieden. „ Abende wie heute zeigen die ganze Tragweite des Themas und regen eine wichtige Debatte in den Köpfen und der Gesellschaft an“

v.l.n.r: Brigitte Puschadel (Stv. Bürgermeisterin der Stadt Gladbeck), Udo Behrenspöhler (Vorsitzender Betriebsausschuss 2 der Stadt Castrop-Rauxel), Josef Neumann (Inklusionspolitischer Sprecher der SPD Landtagsfraktion), Jens Bennarend (Stadtverbandsvorsitzender der SPD Gladbeck), Eva Steininger-Bludau, Daniel Molloisch (Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Castrop-Rauxel)

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