Wer den Wechsel für NRW will, muss SPD wählen!

Die Zeichen für NRW stehen auf Wechsel! Die Menschen im Land haben genug von Täuschen, Tricksen und unsozialer Politik, die NRW spaltet.

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Die Menschen wollen faire Bildungschanchen für alle Kinder und Jugendlichen. Das belegen auch neueste Umfragen. CDU und FDP mit ihrem frühen Kinder-Sortieren in Schubladen machen Schulpolitik von vorgestern. Das wollen wir ändern. Längeres gemeinsames Lernen, individuelle Förderung und Abschaffung der Studiengebühren: Das sind drei der wichtigsten Ziele der SPD-Bildungspolitik.

Wer hart arbeitet, soll auch gerecht bezahlt werden. Und zwar von den Unternehmern, nicht vom Staat. Deswegen kämpfen wir für einen gesetzlichen Mindestlohn. Während andere heuchlerisch fordern “Arbeit muss sich lohnen”, werden wir dafür sorgen, dass sich Arbeit wirklich lohnt. Denn jede und jeder muss von seiner Arbeit auch leben können. Alles andere ist menschenverachtend und ausbeuterisch.

Die Städte und Gemeinden dürfen nicht verarmen. Allein in diesem Jahr verlieren die Kommunen weitere 1,2 Milliarden Euro, wie der Arbeitskreis Steuerschätzung ausgerechnet hat. Und das wird in den kommenden Jahren noch dramatischer. Dennoch fordert die FDP weiter Steuersenkungen, obwohl selbst die Mehrheit der Menschen in unserem Land das derzeit für absurd hält. Und die Rüttgers-CDU würde bei einer Steuersenkung im Bundesrat sofort zustimmen, egal, was sie heute noch denkzettelmäßig erzählen. Stattdessen brauchen wir dringend eine Reform der Gemeinde-Finanzierung in Bund und Land, um unsere Städte zu retten.

Bessere Bildung, gerechte Löhne und handlungsfähige Kommunen: Wer das will, wählt am Sonntag SPD.

Denn jede andere Stimme nützt nur den Konservativen mit ihrem “Weiter so!”, das uns weiter in die Krise treibt!

Kinder verdienen faire Chancen!

100325_kinder_445Erinnern Sie sich noch: Kopfnoten, Abschaffung der Grundschulbezirke, Zentralabitur: All das sorgte für massive Proteste der Betroffenen.

Verbockt hatte es die Landesregierung von CDU und FDP. Und erst die Verkürzung der Schulzeit bis zum Abitur auf 12 statt 13 Jahre: ein Desaster! Statt die Lehrpläne zu entschlacken, hat die Schulministerin einfach alles verdichtet. Jetzt müssen die Schüler denselben Stoff in kürzerer Zeit pauken – und viele leiden darunter. Das ist stümperhaft und dilettantisch!

Ganz abgesehen vom Grundproblem, dass die Regierungsparteien aus ideologischen Gründen vielen Kindern Chancen verbauen. Es ist international beinahe beispiellos, dass – wie bei uns – Kinder mit neun Jahren in eine Bildungsschublade gesteckt werden, aus der sie kaum wieder rauskommen.

SPD-Landtagskandidatin Eva Steininger-Bludau ist überzeugt: „Wir müssen die Weichen endlich auf Chancengerechtigkeit für alle Kinder stellen. Das wollen auch die Menschen in NRW.“

Und in der Tat, eine Umfrage vom Januar 2010 belegt klar: 60 Prozent der Wahlberechtigten in NRW sind für längeres gemeinsames Lernen aller Kinder.

"Weg mit den Studiengebühren!"

Bildung ist das Zukunftsthema unseres Landes. Die Landesregierung rühmt sich zwar, viele neue Lehrerstellen geschaffen zu haben. Aber Stellen geben keinen Unterricht! Und wenn 5000 Stellen unbesetzt sind, fallen für die betroffenen Schüler eben weiter Stunden aus. Wir sprachen mit SPD-Kandidatin Eva Steininger-Bludau über die Ideen der SPD für eine bessere Bildungspolitik in NRW.

100325_tafelbild_445Frage: Bildung ist Ländersache. Wie sieht hier die Regierungsbilanz von Schwarz-Gelb aus?

Eva: In einem Wort? Verheerend! Schwarz-Gelb hat die soziale Auslese verschärft, die Zugänge zu Bildung enger statt weiter gemacht. Der Leistungsdruck steigt. Und das schon bei den ganz Kleinen.

Geht’s konkreter?

Na klar: Höhere Kita-Gebühren, schlechtere Qualität durch das KiBiz, weniger Betreuung, Abschaffung der Grundschulbezirke. Sortieren von jungen Menschen nach Schubladen durch das verbissene Festhalten am gegliederten Schulsystem. Abschottung der Gymnasien. Schlecht gemachte Schulzeitverkürzung. Einführung von Studiengebühren. So sieht die katastophale Bildungspolitik von Herrn Rüttgers und Frau Sommer aus.

Kritisieren ist einfach. Wie wollen es die Sozialdemokraten denn besser machen?

Ganz einfach: Wir wollen beste Bildung für alle! Dafür haben wir drei zentrale Ziele: 1. Bildung muss beitrags- und gebührenfrei sein. Also: Weg mit den Studiengebühren! 2. Kinder sollen länger gemeinsam lernen, so werden Benachteiligungen besser abgebaut. Das heißt: Das jetzige Schulsystem hat sich überlebt. Die Gemeinschaftsschule muss her. 3. Alle Schulen sollen Ganztagsschulen werden. Hier in Castrop-Rauxel haben wir im Grundschulbereich ja eine eindrucksvolle Bilanz: Bis auf eine Grundschule sind alle Offene Ganztagsschulen. Da kann das Land noch viel von uns lernen. Continue reading

Gemeinsam länger lernen: Gute Bildung für alle!

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Schüler sollen länger gemeinsam lernen. Bildung soll kostenfrei sein. Jeder soll die Chance auf gute Bildung haben. Das sind die Grundsätze der SPD-Bildungspolitik für NRW. Und das ist auch gut so.

Selbst sonst skeptische und kritische Journalisten kommen zu dem Fazit, das SPD-Konzept sei “abseits der Ideologie eine ziemlich realistische Schulperspektive”. Und weiter: Was die SPD in der Bildung wolle habe “Hand und Fuß”.

Das Konzept im Detail

Das SPD-Modell sieht gemeinsames Lernen aller Kinder für die ersten sechs Jahre vor. Danach gehen die Schülerinnen und Schüler in leistungsgerechte Lerngruppen, z.B. Haupt-, Real- und Gymnasialklassen. Alle unter einem Dach! So sind Wechsel nach oben oder unten leicht möglich. Außerdem lernen sie soziales Verhalten in sehr gemischten Gruppen und nicht nur unter „ihresgleichen“. Im derzeitigen Schulsystem wird dagegen die soziale Spaltung der Gesellschaft zementiert. Continue reading

Schulduell der besonderen Art

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Die Schülerinnen und Schüler in der vollbesetzten Aula des EBG waren gespannt, was die Landtagskandidaten zu bieten hatten.

Es ging um die besseren Argumente in der Schul- und Bildungspolitik an diesem Vormittag im Ernst-Barlach-Gymnasium. Denn inzwischen zeigt sich: Bildung ist DAS zentrale Thema in diesem Wahlkampf. Weil gute Bildung der Schlüssel zum Erfolg ist im weiteren Leben.

Auf dem Podium neben Eva Steininger-Bludau dabei: Die Kandidaten von CDU und FDP, ein grüner Kommunalpolitiker, der den Kandidaten vertreten musste, und die Linke-Spitzenkandidatin für NRW, weil die Wahlkreiskandidatin der Linken lieber in der ersten Reihe Platz nahm und zuhörte.

Eva Steininger-Bludau stellte hier noch einmal fest, dass sie das Festhalten am dreigliedrigen Schulsystem für falsch hält. Denn es führt zu einer sozialen Auslese. Für sie das richtige Modell: eine Gemeinschaftsschule, in der für alle Kinder der Klassen 5 und 6 gemeinsamer Unterricht erteilt wird. Eltern, Schule und Schulträger entscheiden dann ab Klasse 7, ob weiterhin integrierter oder differenzierter Unterricht stattfinden wird.

Dies bedeutet nicht die Schließung des bestehenden Gymnasiums, so Steininger-Bludau: “Ich gebe Ihnen Brief und Siegel: Dieses Gymnasium wird in nächster Zukunft nicht geschlossen.”

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Neben der Abschaffung der Studiengebühren (“Das ist das Erste, was meine Partei nach dem Wahlsieg in Angriff nehmen wird.”), stand der Zustand der heimischen Turnhalle auf dem Prüfstand.

Auf die Annahme ihres CDU-Gegenkandidaten, dies sei allein städtische Aufgabe und durch einen pauschalisierten Zuschuss zu bewerkstelligen, antwortete Steininger-Bludau: “Ein Großteil dieser Pauschale ist bereits für den damals von der CDU befürworteten Bau der zweiten Realschule aufgebraucht worden. Nun sind im städtischen Investitionsplan für das Jahr 2011 noch 1,1 Millionen Euro angesetzt für den Bau einer neuen Turnhalle. Die kann dann aber ehrlicherweise nur einfach werden.”

Für den Unmut der Schüler hatte Eva Steininger-Bludau vollstes Verständnis, aber: “Mehr Geld ist nicht da. Ehrlicherweise kann ich euch auch nicht mehr versprechen. Das ihr euch beschissen fühlt, kann ich nachvollziehen.“